Sonderausgabenabzug

Alle Artikel zum Thema Sonderausgabenabzug

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Blitzlicht Steuerinformationen Dezember 2016

Das Bundesministerium der Finanzen hat zu Fragen der steuerlichen Zulässigkeit von Teilwertabschreibungen Stellung genommen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wann eine „voraussichtlich dauernde Wertminderung“ bei Wertpapieren vorliegt. Aus dem im Oktober verabschiedeten neuen Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz ergeben sich für Unternehmen eine Reihe komplexer Neuregelungen, die Betroffene künftig beachten müssen. Vermieter haben künftig größeren Spielraum bei der Gestaltung der jährlichen Nebenkostenabrechnung. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass beispielsweise die Rechenschritte aus der Umlage für die Müllabfuhr für mehrere Gebäude in der Abrechnung nicht mehr ersichtlich sein müssen. Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Blitzlicht-Ausgabe oder zu anderen Themen?

Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

– Fälligkeitstermine Steuern/Sozialversicherung Dezember 2016 und Januar 2017blitzlicht_eich_dezember_2016
– Neues BMF Schreiben zu Teilwertabschreibungen und Anforderungen an eine „voraussichtlich dauernde Wertminderung“
– Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung
– Anschaffungsnahe Herstellungskosten anstelle Sofortabzug bei Gebäudesanierung
– Durch ein Stipendium erstattete Studienkosten sind keine vorweggenommenen Werbungskosten oder Betriebsausgaben
– Bonuszahlungen der Krankenkasse mindern nicht den Sonderausgabenabzug
– Entschädigungszahlungen für rechtswidrig geleistete Mehrarbeiten
– Bundesgerichtshof vereinfacht Betriebskostenabrechnung
– Betriebsübergang und Identität nach Inhaberwechsel
– Neuregelung der Erbschaft- und Schenkungsteuer
– Rücktrittsrecht von Käufern wegen VW-Abgasskandal

EU-/EWR-Auslandsspenden: BFH präzisiert Voraussetzungen für Sonderausgabenabzug

Zuwendungen an Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union (EU) oder im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) belegen sind, dürfen vom deutschen Spender als Sonderausgaben abgezogen werden, wenn die jeweilige Organisation nach den Maßstäben des deutschen Steuerrechts gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgt.

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Abzugsvoraussetzungen für diese EU-/EWR-Auslandsspenden kürzlich in einem Fall näher präzisiert, in dem ein deutscher Steuerbürger 15.000 € an eine Stiftung spanischen Rechts (Fundaciò) mit Sitz auf den Balearen gespendet hatte. Zum steuerlichen Nachweis hatte er unter anderem eine in spanischer Sprache verfasste Spendenbescheinigung, Belege über die Eintragung der Stiftung in das ausländische Stiftungsregister sowie Satzung, Körperschaftsteuererklärung und Bilanz der Stiftung eingereicht. Das Finanzgericht hatte die steuerliche Anerkennung der Spende abgelehnt und erklärt, dass die Satzung der Fundaciò weder eine hinreichende Vermögensbindung vorschreibe noch nachgewiesen sei, dass die Stiftung nach ihrer tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken dient. Der BFH lehnte den Abzug der Spenden in der deutschen Einkommensteuerfestsetzung ebenfalls ab und erklärte, dass der Abzug einer EU-/EWR-Auslandsspende voraussetzt, dass der Spender Unterlagen vorlegt, die eine Überprüfung der tatsächlichen Geschäftsführung der Stiftung ermöglichen. Das Finanzamt darf vom Spender daher einen bereits erstellten und bei der ausländischen Stiftungsbehörde eingereichten Tätigkeits- oder Rechenschaftsbericht des Zuwendungsempfängers einfordern.

Hinweis: Im Urteilsfall genügte dem BFH die am spanischen Recht ausgerichtete Spendenbescheinigung nicht. Nach Ansicht des Gerichts müssen Zuwendungsbescheinigungen einer ausländischen Stiftung zwar nicht dem amtlich vorgeschriebenen deutschen Vordruck entsprechen, allerdings müssen sie zumindest eine Bestätigung über den Spendenerhalt sowie eine Erklärung über die Verfolgung eines satzungsgemäßen gemeinnützigen Zwecks und die satzungsgemäße Mittelverwendung enthalten.

BFH, Urt. v. 21.01.2015 – X R 7/13; www.bundesfinanzhof.de

“Blitzlicht” Februar 2011

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

  • Fälligkeitstermine Steuern/Sozialversicherung Februar und März 2011
  • Keine Nachholung unterlassener AfA für ein Wirtschaftsgut des Betriebsvermögens
  • Ist bei einer Anteilsveräußerung zu 1 Euro das Halbeinkünfteverfahren anzuwenden?
  • Keine nachträglichen Anschaffungskosten durch Zahlung von Verbindlichkeiten für eine vollbeendete GmbH
  • Pkw-Nutzung durch Gesellschafter einer Personengesellschaft für Fahrten zwischen Wohnung und Büro kann umsatzsteuerpflichtig sein
  • Können Vorsteuern aus der Errichtung eines gemischt-genutzten Gebäudes doch nach dem Umsatzschlüssel aufgeteilt werden?
  • Kein Vorsteuerabzug einer Personengesellschaft aus Rechnungen für Dienstleistungen zur Erfüllung einkommensteuerlicher Pflichten ihrer Gesellschafter
  • Vorsteuerabzug nur bei Angabe der richtigen Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer in der Rechnung
  • Einkünfteerzielungsabsicht bei langjährigem Leerstand und Renovierung einer Immobilie
  • Zurückbehaltungsrecht wegen Mängel an der Mietsache setzt Mangelanzeige voraus
  • Kein Recht des Arbeitnehmers auf Nutzung des Dienstwagens für Privatfahrten nach Ablauf des Entgeltfortzahlungszeitraums
  • Nutzung eines überlassenen Dienstwagens für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bei gleichzeitiger Beförderung weiterer Arbeitnehmer
  • Aufwendungen für immunbiologische Krebsabwehrtherapie als außergewöhnliche Belastung abziehbar
  • Kein Sonderausgabenabzug von Versorgungsleistungen nach Wiederaufnahme willkürlich ausgesetzter Zahlungen

 

PDF: “Blitzlicht” Februar 2011