Freibeträge

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Merkblatt Erbschaftssteuer – Übertragung von Betriebsvermögen

Betriebliches Vermögen wird von der Erbschaft- und Schenkungsteuer unter bestimmten Voraussetzungen verschont. Da nach dem Willen des Gesetzgebers Betriebe beim Betriebsübergang nicht durch anfallende Erbschaft- und Schenkungsteuer gefährdet werden sollen, sieht das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz verschiedene Vergünstigungen vor (sogenannte Verschonungsmaßnahmen). In einem am 17.12.2014 ergangenen Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist die steuerliche Begünstigung bei Betriebsübergang für teilweise verfassungswidrig erklärt worden. Nach fast zwei Jahren politischer Diskussion hat der Bundesrat am 14.10.2016 einer Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts mit Schwerpunkt auf der Übertragung von Betriebsvermögen zugestimmt.

Inhaltsverzeichnis
Erbschaftsteuer_2016

Erbschaftsteuer_2016

1 Allgemeines
2 Vergünstigungen für Betriebsvermögen
2.1 Teilweise Steuerbefreiung
2.2 Vollständige Steuerbefreiung
2.3 Beachtung von Fristen
2.4 Vorababschlag für Familienunternehmen
3 Eingeschränkte Verschonung großer
Betriebsvermögen
3.1 Abschmelzungsmodell
3.2 Verschonungsbedarfsprüfung
4 Missbrauchsklausel
5 Ausnutzung von Fristen
5.1 Persönliche Freibeträge
5.2 Abzugsbetrag für Betriebsvermögen
6 Bewertung des Vermögens

Zehnter Existenzminimumbericht: Steuerliche Freibeträge werden rückwirkend angehoben

Insbesondere für Familien wird die Steuerschraube etwas gelockert: Das Bundeskabinett hat am 25.03.2015 beschlossen, den steuerlichen Grundfreibetrag, den Kinderfreibetrag und das Kindergeld rückwirkend ab dem 01.01.2015 anzuheben; eine weitere Erhöhung ist für 2016 vorgesehen. Damit ergeben sich nun folgende Werte:

Grundfreibetrag:

2014: 8.354 €
2015: 8.472 € (+ 118 €)
2016: 8.652 € (+ 180 €)

Hinweis: Der Grundfreibetrag gilt pro Person und kann im Fall der Zusammenveranlagung daher verdoppelt beansprucht werden.

Kinderfreibetrag:

2014: 7.008 €
2015: 7.152 € (+ 144 €)
2016: 7.248 € (+ 96 €)

Beim Kindergeld ergibt sich folgende Erhöhung (Monatswerte):

  Für das erste und zweite Kind Für das dritte Kind Für jedes weitere Kind
2014 184 € 190 € 215 €
2015 188 € (+ 4 €) 194 € (+ 4 €) 219 € (+ 4 €)
2016 190 € (+ 2 €) 196 € (+ 2 €) 221 € (+ 2 €)

Hinweis: Auch der Kinderzuschlag, den Eltern erhalten, die nicht über ausreichend finanzielle Mittel zur Deckung des Kindesbedarfs verfügen, wird zum 01.07.2016 angehoben – und zwar von maximal 140 € auf maximal 160 € monatlich.

Gesetz zur Anhebung des Grundfreibetrags, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags, Referentenentwurf; www.bundesfinanzministerium.de BMF, Pressemitteilung v. 25.03.2015 – Nr. 14; www.bundesfinanzministerium.de