Blitzlicht

Blitzlicht Steuerinformationen Januar 2017

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Die Übergangsfrist für elektronische Registrierkassen und Taxameter ist zum 1. Januar 2017 ausgelaufen. Nur noch revisionssichere Registrierkassen oder eine ordnungsgemäß geführte offene Ladenkasse schützen jetzt vor Hinzuschätzungen des Finanzamts.Der Austausch von Heizkörpern bei einem angeschafften Gebäude sowie altersübliche Defekte des Gebäudes gehören zu den Aufwendungen, die in die 15 %Grenze für die Ermittlung der anschaffungsnahen Herstellungskosten einzubeziehen sind. Der Beschluss zur Bestellung eines Verwalters durch eine Wohnungseigentümergemeinschaft muss zwingend den Bestellungszeitraum enthalten. Ansonsten ist er unwirksam. Bei gemischt genutzten Gebäuden ist die abziehbare Vorsteuer bei Herstellungsund Erhaltungsaufwendungen jeweils nach unterschiedlichen Maßstäben aufzuteilen. Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser BlitzlichtAusgabe oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:reinhard_eich_blitzlicht_januar2017

· Fälligkeitstermine Steuern/Sozialversicherung Januar 2017 und Februar 2017
· Neue Anforderungen an Kassensysteme ab 1. Januar 2017
· Einem Dozenten zur Verfügung stehender Laborraum ist kein Arbeitsplatz
· Vermeidung privater Veräußerungsgeschäfte durch Wohnungsüberlassung an Kinder nur, solange Kinderfreibetrag gewährt wird
· Häusliche Pflege ist auch bei Betreuung durch nicht besonders ausgebildetes Personal als außergewöhnliche Belastung abzugsfähig
· Defekte Telefonleitung berechtigt zur Mietminderung
· Wahl eines WEG-Verwalters ohne Festlegung des Bestellzeitraums ist unwirksam
· Anschaffungsnahe Herstellungskosten liegen auch bei Austausch von Heizkörpern vor
· Unterschiedliche Vorsteueraufteilung bei gemischt genutzten Gebäuden hinsichtlich Herstellungs  und Erhaltungsaufwand
· Umsatzsteuerfreie Unterrichtsleistungen
· EuGH verneint die Störerhaftung von WLAN-Anbietern
· Urheberrechtsverletzung durch Setzen eines Hyperlinks


Blitzlicht Steuerinformationen Dezember 2016

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Das Bundesministerium der Finanzen hat zu Fragen der steuerlichen Zulässigkeit von Teilwertabschreibungen Stellung genommen. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wann eine „voraussichtlich dauernde Wertminderung“ bei Wertpapieren vorliegt. Aus dem im Oktober verabschiedeten neuen Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz ergeben sich für Unternehmen eine Reihe komplexer Neuregelungen, die Betroffene künftig beachten müssen. Vermieter haben künftig größeren Spielraum bei der Gestaltung der jährlichen Nebenkostenabrechnung. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass beispielsweise die Rechenschritte aus der Umlage für die Müllabfuhr für mehrere Gebäude in der Abrechnung nicht mehr ersichtlich sein müssen. Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Blitzlicht-Ausgabe oder zu anderen Themen?

Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

– Fälligkeitstermine Steuern/Sozialversicherung Dezember 2016 und Januar 2017blitzlicht_eich_dezember_2016
– Neues BMF Schreiben zu Teilwertabschreibungen und Anforderungen an eine „voraussichtlich dauernde Wertminderung“
– Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung
– Anschaffungsnahe Herstellungskosten anstelle Sofortabzug bei Gebäudesanierung
– Durch ein Stipendium erstattete Studienkosten sind keine vorweggenommenen Werbungskosten oder Betriebsausgaben
– Bonuszahlungen der Krankenkasse mindern nicht den Sonderausgabenabzug
– Entschädigungszahlungen für rechtswidrig geleistete Mehrarbeiten
– Bundesgerichtshof vereinfacht Betriebskostenabrechnung
– Betriebsübergang und Identität nach Inhaberwechsel
– Neuregelung der Erbschaft- und Schenkungsteuer
– Rücktrittsrecht von Käufern wegen VW-Abgasskandal


Merkblatt Erbschaftssteuer – Übertragung von Betriebsvermögen

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Betriebliches Vermögen wird von der Erbschaft- und Schenkungsteuer unter bestimmten Voraussetzungen verschont. Da nach dem Willen des Gesetzgebers Betriebe beim Betriebsübergang nicht durch anfallende Erbschaft- und Schenkungsteuer gefährdet werden sollen, sieht das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz verschiedene Vergünstigungen vor (sogenannte Verschonungsmaßnahmen). In einem am 17.12.2014 ergangenen Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist die steuerliche Begünstigung bei Betriebsübergang für teilweise verfassungswidrig erklärt worden. Nach fast zwei Jahren politischer Diskussion hat der Bundesrat am 14.10.2016 einer Reform des Erbschaft- und Schenkungsteuerrechts mit Schwerpunkt auf der Übertragung von Betriebsvermögen zugestimmt.

Inhaltsverzeichnis
Erbschaftsteuer_2016

Erbschaftsteuer_2016

1 Allgemeines
2 Vergünstigungen für Betriebsvermögen
2.1 Teilweise Steuerbefreiung
2.2 Vollständige Steuerbefreiung
2.3 Beachtung von Fristen
2.4 Vorababschlag für Familienunternehmen
3 Eingeschränkte Verschonung großer
Betriebsvermögen
3.1 Abschmelzungsmodell
3.2 Verschonungsbedarfsprüfung
4 Missbrauchsklausel
5 Ausnutzung von Fristen
5.1 Persönliche Freibeträge
5.2 Abzugsbetrag für Betriebsvermögen
6 Bewertung des Vermögens